ADHS- und Autismus-Diagnostik
Sorgfältig.
Leitlinienorientiert.
Individuell.

Manchmal begleiten Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit, Organisation, sozialer Interaktion oder Reizverarbeitung Menschen bereits seit der Kindheit, ohne dass sie bisher eindeutig eingeordnet werden konnten. Eine sorgfältige diagnostische Abklärung kann dabei helfen, die eigenen Erfahrungen besser zu verstehen und eine fundierte Grundlage für weitere Entscheidungen zu schaffen.
In unserer Praxis bieten vor Ort in Dresden und online wir eine leitlinienorientierte Diagnostik für ADHS, Autismus und AuDHD im Erwachsenenalter an. Dabei orientieren wir uns an den aktuellen AWMF-Leitlinien und beziehen verschiedene Informationsquellen in die diagnostische Einschätzung ein.
Eine Diagnose wird nicht anhand eines einzelnen Tests oder Fragebogens gestellt. Vielmehr ergibt sich die diagnostische Einschätzung aus der Gesamtschau aller erhobenen Informationen.
Klarheit schaffen -
individuelle Herausforderungen & Stärken verstehen
Wann kann eine
Diagnostik sinvoll sein?
Eine diagnostische Abklärung kann sinnvoll sein, wenn …
- Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit, Organisation oder sozialer Interaktion bereits seit der Kindheit bestehen,
- Sie sich in typischen Merkmalen von ADHS, Autismus oder AuDHD wiedererkennen,
- bisherige Erklärungen Ihre Beschwerden nicht ausreichend erklären,
- Sie sich mehr Klarheit über Ihre Stärken und Herausforderungen wünschen oder
- eine diagnostische Einordnung für die weitere Behandlung oder persönliche Lebensplanung hilfreich sein könnte.
Unser diagnostisches
Vorgehen
Unsere Diagnostik erfolgt nach einem multimethodalen Ansatz und berücksichtigt – abhängig von der Fragestellung – verschiedene Informationsquellen.
Dazu gehören unter anderem:
- ein ausführliches Anamnese- und Biografiegespräch,
- Selbst- und Fremdbeurteilungsfragebögen,
- klinische und störungsspezifische Interviews,
- die sorgfältige Differentialdiagnostik,
- Verhaltensbeobachtungen sowie
- vorhandene Unterlagen, beispielsweise Schulzeugnisse oder frühere Befunde.
- auf Wunsch auch eine Funktionsdiagnostik
Wenn möglich, beziehen wir außerdem eine Bezugsperson ein, die Angaben zum Verhalten in der Kindheit machen kann. Dieses Gespräch kann bei Bedarf auch online stattfinden.
Ablauf der Diagnostik
Nach der Terminvereinbarung erhalten Sie zunächst alle erforderlichen Unterlagen digital.
Die Diagnostik umfasst in der Regel:
1. Erstgespräch
Anamnese, Biografie und Klärung der Fragestellung.
2. Diagnostische Untersuchung
Durchführung der Interviews sowie Bearbeitung und Besprechung diagnostischer Fragebögen. Für diesen Termin sollten Sie – je nach Fragestellung – etwa zwei bis drei Stunden einplanen.
3. Auswertungsgespräch
In einem etwa 50-minütigen Gespräch erläutern wir Ihnen die Ergebnisse ausführlich und besprechen gemeinsam mögliche nächste Schritte.
Je nach Fragestellung und individueller Belastbarkeit können diagnostische Schritte auf mehrere Termine verteilt werden.
Nach der Diagnostik
Sie erhalten eine kurze Diagnosebescheinigung, die beispielsweise für die Beantragung einer DiGA oder zur Weitergabe an Weiterbehandelnde zur Verordnung von Medikamenten genutzt werden kann.
Auf Wunsch erstellen wir darüber hinaus einen ausführlichen schriftlichen Befundbericht, der die diagnostischen Ergebnisse und Empfehlungen detailliert zusammenfasst. Der Bericht wird in der Regel auch zur Beantragung eines Nachteilsausgleiches anerkannt.
Bitte beachten Sie, dass mit einer diagnostischen Abklärung in der Regel keine Übernahme in eine psychotherapeutische Behandlung verbunden ist.
Kosten
Die ADHS- und Autismusdiagnostik wird für Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Selbstzahlende in Anlehnung an die Gebührenordnung für Ärztinnen und Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Bitte informieren Sie sich vorab, zu welchen Anteilen die Kostenerstattung durch Ihre private Krankenkasse erfolgt.
Für gesetzlich Versicherte ist die Diagnostik derzeit eine Selbstzahlerleistung.
Gerne informieren wir Sie im Vorfeld transparent über den voraussichtlichen Umfang und die entstehenden Kosten.
